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Donnerstag, 28. Juli 2016

tja

Manche Tage von mir reichen sich die Hand, halten sich aneinander fest und ziehen sich dann durch die Kettenreaktion in eine Richtung.

Montag und Dienstag: hektische, arbeitsreiche, intensive Tage. Die Erschöpfung wird vor mir her gedribbelt wie ein Basketball. Ich spiele damit, lasse sie kreiseln, hoch springen, flach tanzen. Abends dann der Korbwurf - in der Bar sitzen, trinken, den Liebsten fühlen, den Tag und die Erschöpfung ausatmen.
Treffer.

Mittwoch ist Ruhe. Kein Arbeiten, weniger Zwang, langsame Hunderunde durch verbrannte Felder, Stopp am Bach, Anna zuhören, Anna antworten.
Alles darf mehr Zeit nehmen - saugen, kochen, abwaschen.
Viel liegen, im Netz herumtaumeln, das Versprechen beachten, bestimmte Seiten zu meiden.
Viel essen und nicht nachrechnen, früh schlafen. Ruhe.


Und dann - der Donnerstag.
Viel zu oft die letzten Wochen kein guter Tag. So müde und das wtf trotz Ruhemittwoch.
Hungrig, so hungrig.
Und dann wieder müde.
Die Küche mit dem Abendessen- und Frühstücksgeschirr, Krümel, einige leere Verpackungen, undefinierbares Küchenpapier - ich fühle mich seltsam überfordert. Im Bad drei Wäschestücke, Flecken und Kleckse von Shampoo und Co auf der Keramik, überall in der whg Hundehaare, zart wie Flusen, dichte Büschelchen, Staub und Sand.
Überfordert.
Ich möchte - schlafen. Nur schlafen.
Wtf.

Was sich Mittwoch nach Ruhe und gut anfühlt, ist Mittwoch eklig klebrig und unangenehm. Der Kopf rast: Warum? Warum so erschöpftunfähgträgemüdeüberfordertblöddummunzuverlässigmäh?

Donnerstage.
Nicht gut.

4 Kommentare:

  1. Dein P.S. ist sehr, sehr lieb - ich schreib dir gern die Adresse in einen zweiten Kommentar (ich glaube, die werden bei dir ja nicht sofort veröffentlicht?). Wirklich. Danke für das Angebot.

    Jap. Das ist auch ungefähr so, wie ich den Mädels nicht glaube, die behaupten, "plötzlich" magersüchtig geworden zu sein. Davor war alles gut, ihnen ging es hervorragend, aber dann kam die böse Anorexie. Joah. Warum die kam, wird nicht erklärt... (Man ist ja auch nicht total glücklich und zufrieden mit sich und seinem Leben und kommt von heute auf morgen einfach so auf die geniale Idee, sich die Arme aufzuschneiden. Weil.)

    Hrmpfff. Naja. Es fühlt sich ja tatsächlich so an. ^^ (Auf der anderen Seite: ich sehe auch nicht, dass wir UG haben. Ich sehe, dass der Körper dünn ist, hier und da ein paar Knochen sind, aber das kommt mir absolut normal vor. Und ach. Sind ja eh nur Zahlen.)

    Einen Eindruck mach ich mir sehr gerne.

    Dankeschön. <3

    Und zum Warum so erschöpftunfähgträgemüdeüberfordertblöddummunzuverlässigmäh - vielleicht braucht man manchmal mehr als einen Tag Ruhe, und dann gibt es noch die Tage, an denen Schlafen manchmal einfach das Beste ist... (weil alles doof und nay und wäh ist)

    Alles Liebe dir.

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  2. Ah, hm. Die werden sofort veröffentlicht - kann ich dir das an irgendeine Mailadresse schicken? (:

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  3. toller blog, gerade entdeckt! :)

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