Danke für eure lieben, tröstenden Worte.
Achlys hat in ihrem Blog einmal den Vergleich gefunden, eine (chronisch-komplexe) PTBS sei wie diese fiesen Apps auf den Samsunghandys. Die, die man zwar verbergen, aber nicht löschen kann. Die, die immer ein bisschen Akku ziehen. Und je nachdem, wie viele von diesen Scheißerlen man halt laufen hat
ziehen sie
und ziehen
und ziehen.
Ich gucke CdrB.
Ich atme.
Wann ist letzteres wieder zu einer Anstrengung geworden?
Wann sind die Tränen der Erschöpfung wieder so nah gekommen?
Wann bin ich wieder ein bisschenzu parallel geworden?
Ihr wisst schon, als ob man immer haarscharf neben dem Weg hergeht. Nehmen wir an, der Weg ist diese Normalität, die die meisten Leute so leben. Manchmal wunderbar breit ausgetreten und bequem. Dann schmaler und voller Hubbel. Aber immer noch Weg.
Und du gehst nebendran. Parallel dazu, fast, fast kann man sich einbilden, man liefe darauf.
Nur, dass es so nicht ist.
Haarscharf neben der Normalität ist anstrengend. Ist manchmal eine Million Kilometer entfernt.
Und ist so fucking lonesome.
Nie bin ich so einsam wie
parallel
zu meinem Umfeld.
Auf den Wegen, wisst ihr, da ist einiges los.
Nebendran da ist man
schon mal
allein.
ich bin das so leid. die angst die traumafolgen den mist. so leid so müde so.
Meine Liebe,
AntwortenLöschenkeine Lösung kann ich dir anbieten, nur eine Begleitung.
Denn auch, wenn es sich so anfühlt: Du bist nicht die Einzige, die nebendran läuft. Und damit nicht allein.
Fühl dich gedrückt, wenn du es gerade haben kannst <3
Ich denke an dich,
Anna.