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Sonntag, 20. September 2015

Immer wieder Sonntags

In schweren Zeiten zählt jedes freie Atmen.













3 Kommentare:

  1. Das stimmt <3 Ich wünsch dir ganz viele davon. Ganz viele freie Atemzüge.
    Das Bild auf dem Stein ist wirklich gut getroffen ^.^
    Fühl dich umarmt, wenn du es gerade magst.

    Vermutlich hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Es kommt mir wie die reinste Heuchelei vor, wenn rumjammere, dass es mir so mies damit geht, wenn ich über 'sowas' in der Therapie rede (und innerlich um die Ohren geklatscht kriege, dass ich dafür sterben gehen sollte), aber gleichzeitig 'sowas' einfach ins Netz tippe, wo es jeder lesen kann. Aber niemand weiß, wer ich bin, diese Verknüpfung fehlt, und ich muss niemandem in die Augen sehen... Tatsächlich fühlt es sich bei meiner Therapeutin zu eng an, als könnte ich nicht mehr atmen, wenn 'es' im Raum steht, als würde sich ihr Blick in mich hineinbrennen. (Und die Scham.)
    Danke dir.

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  2. mohnquarkstreuselkuchen, wie ich sehe, versteht jmd. meine geschmackssprache. best choice. joghurteis freilich auch. aber zum kritischeren teil. ich wünschte ich könnte mich mit argumenten basierend auf taten&fakten freisprechen, allerdings bin ich wieder - auch beim herbstmarathon 15, an mir selbst gescheitert, insofern muss und bin ich für jede kritik offen. dennoch darf man fragen, inwieweit magersüchtige fähig sind einen 42,295km lauf zu absolvieren, da ich 2j unter MS litt und einige leidensgenossen/innen in einer klinik kennenlernen durfte, kann ich auf sicher sagen, dort wäre keiner in der lage gewesen, schon gar ne physisch, diese strecke zu laufen. das darf man ne vergessen. dass sich eine sucht verlagern kann, das steht ne in abrede. daher hat er mich zu recht physisch kerngesund gesprochen (das mit dem kalzium und knochen war "nur" eine hypothese) aber die psychischen rückstände und/oder gefahren auf diesem weg bzw. zu dieser entscheidung in frage gestellt. darüber herrschte aber auch konsens. sozial heißt teamsport, außer frage, sagt sich aber leichter als getan für den laufsport... außerdem finde ich es durchaus legitim, dass es menschen gibt, die sich mit dünnen beinen wohl fühlen, und andere die stolz auf ihren wohlstands- und/oder bierbauch sind, is doch ein großes glück dieser hämisphäre, dass es diese wahlfreiheit gibt! wahl-/meinungsfreiheiten schaffen immer auch gegensätzliche meinungspositionen, daran kann ich nichts verwerfliches sehn, entweder man steht konsequent zu seinem weg, oder man redet der mehrheit nach seinem mund, ich bin für ersteres und hab daher auch nichts gegen so eine harsche kritik wie die deine :) gl!

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    1. das is schon beeindruckend, an dir zeigt sich wieder wie selbstreflektierend menschen sind, die mal an einer MS erkrankt sind. das ist keine krankheit für naive und oberflächliche menschen, die intuition hat mich da nie getrügt. bei all meiner liebe für natur und tiere und die is sehr tief ausgeprägt, aber 10km in 38min zu laufen, das war schon auch ein ganz besonderes gefühl, würd ich am liebsten jeden tag mitnehmen, aber meine vernuft weiß auch, untalentierte läufer wie ich können das nicht jede woche laufen und da sowohl das langsame laufen, ziel- & zeitlos, einfach aus bloßer liebe, als auch das schnelle laufen, wie fliegen, die pure leidenschaft, ihre vor- & nachteile haben, wie alles im leben sehnsucht nach balance (gleichgewicht) zw. A und B hat... die evolution hat es so gewollt und man tut gut daran, dass zu verstehen und akzeptieren, gell.
      würde sogar noch etwas weiter gehen, wenn ich sehe abends dass die hahner twins 30km gelaufen sind und ich 20km am nächsten tag laufen wollte, dann laufe ich auf einmal auch 30, also man könnte sagen es is trigger und ansporn zugleich. klar, das wichtigste is mit sich selbst im reinen zu sein, und das muss wertfrei, d.h. ohne vergleich sein, so dass die relation immer nur das eigene Ich ist, das die definition für die eigenen möglichkeiten beschreibt und eingrenzt. trotzdem hab ich den anspruch in jeden wettkampf so schnell zu sein, wie die schnellste frau im feld. in der regel is das konform mit meinen eigenen möglichkeiten, aber das will ich jezz ne technisch (medizinisch) ausführen^^. da hast du's vll au schwieriger einen guten wertmaßstab zu finden, wobei gewisse grenzen immer helfen wie 10km unter 40min oder mara unter 3h... achja ein tipp zu den strecken: häufig umziehen hilft :D (war mein trick sozus.^^) ansonsten kann ich sagen, ich kehre immer wieder gerne zu meinen alten laufstrecken zurück. erinnerungen sind ein schönes mittel der inneren reinigung (katharsis). auf tartanbahnen würdsch aber au nie laufen ;-) ge

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