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Donnerstag, 28. Mai 2015

Büro

Manchmal hätte ich gerne einen Bürojob. Akten sortieren zum Beispiel. Nach Farben. Und Größe. Und ab und an irgendwo ein Häkchen machen.
Am Ende des Tages (um 17 Uhr!!) gehe ich nach Hause und fühle mich gut. Oder wie man sich halt fühlt, auf jeden Fall bleiben die Akten und Häkchen im Büro.

Nicht so wie an Tagen wie heute, wenn ich noch im Auto das Desinfektionsmittel über meine Hände schütte und am liebsten darin baden möchte. Wenn ich zuhause sofort die Kleidung wechsle und dusche.
Und die Bilder, die Erinnerung an den Geruch, bleiben an mir kleben, wie ekelhaft.

Ich konnte immerhin meine Grenzen fühlen und sie ausdrücken.
Ich kann nicht jedem helfen.
Das ist nicht meine Aufgabe.

4 Kommentare:

  1. Grenzen fühlen und sie zum Ausdruck bringen zu können ist eine sehr wichtige Fähigkeit. Sei stolz auf dich, dass du das kannst. :)

    Ganz liebe Grüße,
    vielleicht mit einem warmen Getränk

    Alaska

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  2. Liebe Anima,
    es ist gut, dass du deine Grenzen fühlen und ausdrücken kannst. Das ist wichtig, damit du für dich sorgen kannst.
    Und nein, man kann nicht jedem helfen und das ist auch nicht die Aufgabe. Es kann nicht die Aufgabe sein.
    Ich denke an dich und drücke dich lieb,
    Anna.

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  3. Danke für deinen Kommentar auf meinem Blog. Besonders gut kenne ich ihn ja nicht und kann die Thematik auch nicht richtig klären. So schlimm ist es auf der anderen Seiten nun aber auch wieder nicht, denke ich.

    Dieses Gefühl, welches du hier beschreibst, kann ich so gut nachvollziehen. Du wirst verstanden, auch wenn dir das vielleicht nicht viel bringt. Bitte bleibe stark.

    Liebe Grüße
    Emaschi

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