tagtäglich ist,
dann erklären wir es unbewusst zu unserer eigenen Norm.
Wir
vergessen
wie es war ohne oder sein könnte.
Das macht das Gesünderwerden oft so schwer.
Dass das Kranksein das Normale geworden ist
und das Fehlen selbigen
fast vergessen
kaum erinnert
verbleicht.
Deshalb schrieb ich unlängst in einem anderen Blog,
dass die Rückfälle es sind,
die uns zeigen,
wie weit wir gekommen sind.
Dass ein "besser" die neue Norm geworden ist
und das Alte, Wunde, Harte
vernarbt.
Heute bin ich früh aufgewacht, ich hatte Bauchschmerzen und mir war übel.
Dann setzte die Angst ein.
Körperliches Unwohlsein triggert eine Panik in mir,
die mich stumm macht,
erstickt,
lähmt.
Es ist die Angst mich übergeben zu müssen
und damit einen Kreislauf in Gang zu setzen
der falsche Normen etabliert.
Der Kopf weiß,
dass ein ungewolltes Erbrechen nicht identisch ist mit Bulimie,
aber ich weiß auch um die Autobahnen in meinem Suchtgedächtnis
die darauf warten,
auf den kleinsten Trigger.
Aber es ist mehr,
ich ertrage körperliche Schwäche einfach schlecht,
sie macht mich so verwundbar
und dann setzt die
Angst
Angst
Angst
ein.
So wie heute.
Starr lag ich im Bett, Krämpfe der Anspannung, Übelkeit, Schmerzen und
blinde Panik.
Angst löst neue Angst aus.
Dass sie nun wieder jeden Tag, jeden Morgen, meinen Geist zerfetzt,
den Körper lähmt
und alles so anstrengend macht.
Ich hasse sie.
Und nein, ich gehe nicht in die Falle des Katastrophisierens.
Ich werde mich ausruhen heute,
beide,
Körper und Geist,
werde mich betäuben, um zu schlafen
und hoffen, dass morgen ein angstfreier Tag beginnt.
Kleine Schritte sind in Ordnung.
One step at a time.
Wenn das Heute eine Auszeit verlangt,
ist das kein Scheitern
sondern Investition ins
Morgen.
Natürlich habe ich ein schlechtes Gewissen, die Arbeit abzusagen. In der 1:1-Betreuung ist das schwierig und immer etwas peinlich.
Und es ist okay.
Atmen, Anima.
Vergiss nicht zu
atmen.
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Und das hier hat mich, jenseits aller Angst, vorhin zum Lachen gebracht!
Liebe Anima,
AntwortenLöschenich wünsche dir einen möglichst guten Tag. Mach dir vielleicht eine Wärmflasche oder trink einen Tee, atme durch und knuddel deinen Hund. Bauchschmerzen sind mies aber gehen auch wieder vorbei.
Gute Besserung und liebe Grüße,
Elena
Danke, dass du dieses Video mit uns geteilt hast... :D
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