traurig
dieser Tage.
Die Zeit spült das Gefühl an die Ufer meiner Seele,
bunt
kräuseln sich Wellen,
Alles fließt.
Ich möchte bei ihr sitzen, in dem Raum voller Kissen,
die ich
schmeißen
und halten
darf,
und all die Tränen,
geschluckt, geschluckt, geschluckt,
bis wie Steineimmagen
lockt sie heraus.
Mit einem Augen-,
blick.
Und weiter atmen,
ich spüre es, wenn Sie aufhören zu atmen!
Ich werde zu Salz
igen Spuren auf meinem Hemd.
Und sie bleibt
da
bis ich wieder Luft kriege, ihr Blick so
warm
dass es schmerzt.
Der Märzhimmel im Fenster hier neben
mir
ist
kein Junihimmel,
aber so
blau, zu blau, zu blau, zu
mirkommendieworteabhandenwenn
flashbacks meine Augen bebildern -
er
starrt.
...
...
...
ige Spuren im Gesicht,
der Himmel -
zu
blau.
(please,
someone be there, to hold me close
while i forget
to
breathe).
Atmen.
AntwortenLöschenEinatmen - spürst du, wie die Luft deine Lungen füllt? Riechst du gerade etwas Bestimmtes? Schmeckt die Luft nach etwas, wenn du zum Beispiel gekocht hast und alles nach dem Essen duftet? - und wieder ausatmen. Einfach locker lassen und die Luft raus lassen. Versuch, dich dabei zu entspannen oder stell dir vor, dass du Ruhe und Stille einatmest und mit jedem Atemzug ruhiger wirst. Einatmen, ausatmen. Und nochmal. Ich bin da, und ich erinnere dich daran: vergiss nicht zu atmen.
Die gleiche Idee hatten wir auch schon mal, weil Kerl etwas Eigenes wollte... Ich überlege gerade, ob das was wäre und wir wir das organisieren könnten :) Wenn wir einen solchen Blog machen, wird er vermutlich privat sein. Hmmmm. Wordpress hat da sehr schöne Organisierfunktionen, vielleicht erstelle ich mir da ein Konto xD Blogger ist mMn zum Lesen schöner, WP zum Ordnen...
Danke für den Anstoß und liebe Grüße an dich.
Hallo meine Liebe,
AntwortenLöschenich war ehrlich überrascht (und auch erfreut), dass du mir überhaupt noch geschrieben hast. Ich hatte rückblickend das Gefühl, dass ich keinen sehr ... positiven Eindruck bei dir hinterlassen habe in meiner Art, dir in allem Guten und Schönen, was du mir zeigst zu widersprechen.
Aber du gibst mich irgendwie nicht auf und das ist ein schönes Gefühl ...
Ich werde mir die Fotos an die Wand hängen, bis ich das Haus verlasse.
Im Moment scheint dich auch vergangenes einzuholen? Das tut mir wirklich leid.
Atmen ist eine wahre Leistung, wir meistern sie beide. Zusammen, regelmäßig. Ein und aus.
Ich finde, Achlys hat das schon ganz gut beschrieben ... falls du doch einmal Hilfe brauchst, atmen wir zusammen.
Alles Liebe dir,
Lovely
Liebe Weltenseele,
AntwortenLöschenich umarme dich, ganz zart, ganz vorsichtig, so weit du es ertragen kannst, nehme dich an mit Traurigkeit und Wut und Salz, atme mit dir aus.
Ein.
Aus.
Ein.
Aus.
Dein Körper will dir nur Gutes. Er versorgt dich mit allem, was du brauchst - Sauerstoff, Essen, Trinken, Zuneigung.
Lass seine Wärme zu.
Du hast es verdient.
Liebe Anime, wenn ich sehe, dass du einen Kommentar hinterlassen hast, bringt mich das ganz automatisch zum Lächeln - egal, in welchem Maße deine Worte nun BESONDERS hilfreich sind oder auch nicht. Es genügt das Gefühl, dass du (verbal) da bist, bitte mach dir keinen Kopf um die genaue Wortwahl, die ist unwichtig.
Ich befürchte, ich sehne mich nicht nach fremder Freiheit, sondern nach der Freiheit, in Gegenwart eines Anderen ich selbst zu sein, mich fallen zu lassen, Nähe zuzulassen. Ich sehne mich nach der Freiheit, die ich mir selbst nicht erlauben kann, weil Nähe für mich stets Schmerz bedeutete, ein Sich-Angreifbar-Machen. Dann besser die Gitter ums Herz, die Taubheit in den Tränen, das Schweigen in den Worten. Und irgendwo auf diesem Weg bin ich wohl verstummt...
Das Bild des Vogels und der Nacht - nachtschwarze Schwingen, geheimnisvoll, ein stillstummaufmerksamker Begleiter - findet sich bei mir oft, das stimmt. Ich muss dabei immer an das Lied "Bring mich nach Hause" von Wir Sind Helden denken, kennst du es? Wenn nicht: unbedingt anhören.
Die Nacht war für mich schon immer die emotionsintensivste Zeit meines Daseins. Das erste Mal stationär bin ich gekommen, weil ich infolge eines fünftägigen Schlafentzugs zusammengebrochen bin. Damals haben sie mir die Diagnose einer bipolaren Störung gegeben - die Wahrheit war, dass ich mich aus Angst vor Flashbacks auf sehr ungesunde Art selbst wach gehalten hatte. Aber ich schweife ab. Bodenhaftung ist behindernd, weil sie mich im Status Quo zu halten droht. Es sind schwere Fessel um die Beine, welche ich spüre, und die mir Angst machen.
Weiteratmen.
Weiteratmen.
Anna.