Wird es dir nicht langsam langweilig?
Du hast mir Schuld gereicht wie einen Krug.
- trink, trink ihn bodenleer.
Ich habe dich so sehr gebraucht in jenen Zeiten ohne Farbe.
Du hättest mein bunt sein können.
Du hättest mein bunt sein können und mein warm und mein dubistrichtig und mein ichhelfedir, ichlassdichnichtallein.
Aber du warst ihr bunt, ihr ichtröstedich, ihr dubistimrecht, ihr ichkanndasniewiedergutmachen, ihr ichbinstolzaufdich.
Schattengleich flüchtete ich ins Matt, warf meine Gefühle in ein Verlies und kaufte mir Schuldscheine für ein halbes Leben.
Wir können reden, heute, du bist nur einen Telefonanruf weit entfernt.
Nicht jedes Wort hat eine Botschaft.
Ich baue sie auf wie Bauklötze.
Ist das ein Gespräch?
Manchmal rolle ich einen Ball -
.....Und was bringt es dir nach all der Zeit noch, jetzt darin herum zu wühlen?
Doch wieder Bauklötze.
Also bis bald, habt noch einen schönen Sonntag!!
Ich brauche dich so sehr.
Auch heute noch.
Warum hörst du mich nicht?
"The world was black and white - but we were in screaming colors"
AntwortenLöschenIrgendwann, das wünsche ich dir, wirst du zurückblicken und genau das sagen können. Dir geht es gerade ziemlich schlecht, oder? Dazu gibts sicherlich eine Menge leerer Phrasen, die ich dir schreiben könnte. Doch das spare ich mir. Wir wissen beide, dass es weh tut, einem die Luft abschnürt und man sich fühlt, als würde man immer wieder von Steinen unter die Wasseroberfläche gezogen werden. Ja, so fühlt es sich an und nein, es ist nicht für irgendetwas gut. Es ist ein Arschloch, diese Gefühle, die wir aushalten müssen.
Weisst du, ich bemerke das gerade auch wieder bei mir. Die meisten Menschen in meinem Umfeld tun mir nicht gut. Nicht mal meine Eltern. Obwohl wir ein gutes Verhältnis haben. Eigentlich. Ausser meiner Berufswahl. Ich brauche Wochen, um mich von den runterziehenden Kommentaren wieder zu erholen. Und dann merke ich, dass ich mich und mein Leben und mein Glück nicht von anderen abhängig machen kann. Zuerst bin ich. Und dann erst die anderen. Im Moment glaube ich wirklich, dass wir lernen müssen, auf uns zu schauen, uns unabhängig von anderen machen. Uns nur noch mit Menschen umgeben, die uns gut tun. Dann bekommen die klaffenden Wunden die Möglichkeit, zu verheilen. Oder wenigstens zuzugehen.
Alles Liebe,
Emilia
Meine liebe Weltenseele,
AntwortenLöschenaus jeder deiner Zeilen spricht eine bodenlose Traurigkeit. Es schmerzt, zu lesen und mit-zu-fühlen, wie dein Herz blutet, wie du leidest, wie stumm und weh alles ist.
Ich verstehe, dass du dir wünschst, es könnte aufhören. Dass du aufhören könntest, ihn zu entschuldigen, und ihn stattdessen so zu sehen vermögest, wie er ist. Dass du aufhören könntest zu lieben.
Diese Zeit wird kommen. Ganz sicher.
Bis dahin wünsche ich dir, dir selbst und deiner Traurigkeit erhobenen Hauptes zu begegnen. Der Trauer in die Augen blicken zu können, sie dasein zu lassen. Sie als einen Teil von DIR zu begreifen, als etwas, was im Grunde nichts mit ihm zu tun hat. Denn er hat dir
Verletzung
Abwertung
Herablassung
Ignoranz
Hässlichkeit
Bitterkeit
entgegen gebracht. Nicht die Trauer.
Umarme die Traurigkeit. Sie ist ganz die Deine.
Zumindest dafür brauchst du ihn nicht.
Danke für deine tröstenden Worte in meiner Angst. Es stimmt auf jeden Fall, dass ich nun mehr auf meinen Körper höre als früher. Dennoch... Synkopen, Herzrhythmus- und massive Durchblutungsstörungen sind bedenklich. Kommende Woche wird meine Kardiologin sich das anschauen, bis dahin versuche ich, ganz ruhig zu bleiben.
Ich umarme dich zart, beschützend, geborgen.
Hallo Anima,
AntwortenLöschennun, ehrlich gesagt kann ich nicht wirklich sagen, dass die Abwehr präventiv ist. Sicherlich in deinem Fall und auf diesen Post bezogen. Aber wenn ich das nicht mache, dann setzen sich Menschen (wie du) hin und geben sich Mühe, alles zu widerlegen und mir zu zeigen, dass ich nicht so bin.
Und das ist traurig, denn die Mühe ist völlig umsonst. Denn es ist völlig egal, wie mich andere Menschen sehen - solange ich mich selbst als diesen Fehler betrachte, denn selbst wenn ich liebevoll wäre würde dass doch noch immer nicht ausgleichen, wie mangelhaft ich bin.
Ich zerstöre mich nicht, weil ich es von anderen gelernt habe. Ich zerstöre mich, weil ich meine Existenz sonst keinen weiteren Tag ertragen würde.
Oh, vieles. Der festgesetzte Tagesablauf (ich brauche die Kontrolle), dass ich mein Leben hier aufgeben müsste (wenn auch nur auf Zeit), dass ich nicht zum Tanzen könnte und zum Orchester. Dass ich schon wieder fremden Menschen gegenüber stände und mich ihnen von neuem öffnen müsste. Dass Leute über mich bestimmen, was ich wann zu essen habe - und vermutlich wäre vor allem das "wie viel" ein heikles Thema und ich könnte nicht mal mein Sportpensum erreichen ...
Ich möchte keine stationäre Therapie und ich möchte nicht dauernd mit jemanden darüber debattieren. Ich möchte das ambulant schaffen - oder eben gar nicht.
Lovely
Liebe Anima,
AntwortenLöschendieser Meinung bin ich auch. Veränderung zum Besseren, Schöneren, Gesünderen ist immer gut.
Dein Danke an dich selbst hat mir besonders gut gefallen.
Wie kommst du darauf, dass du dich bei (welchen) Tätern (auch immer) bedanken sollst? Falls ich das so formuliert habe, war es nicht so gemeint! Ich habe deinen Zynismus erkannt.
Über "Niemand hat das Recht zu gehorchen" muss ich noch eine Weile nachdenken.
Wieso wärst du gerade gern in diesem Garten? Was ist los, dass es dir so schlecht geht? Habe ich einen Hinweis überlesen?
Zu deinem Post: Ich weiß nicht, wer Eli ist, aber du scheinst diese Person zu vermissen. Dazu ist mir gerade ein Lied eingefallen, es kann aber sein, dass es überhaupt nicht zur Situation passt, weil ich wie gesagt gerade nicht durchblicke.
https://www.youtube.com/watch?v=7B8Op3SyPfo
Vielleicht gefällt es dir (trotzdem).
Ja, ich kenne Harry Potter. Wieso fragst du?
Ich wünsche dir eine Nacht voll guter Träume und Kraft für die beginnende Woche.
Alles Liebe,
Feli