Ausgesetzt
in einer Barke von Nacht
trieb ich
und trieb an ein Ufer.
An Wolken lehnte ich gegen den Regen.
An Sandhügel gegen den wütenden Wind.
Auf nichts war Verlaß.
Nur auf Wunder.
Ich aß die grünenden Früchte der Sehnsucht,
trank von dem Wasser, das dürsten macht.
Ein Fremdling, stumm vor unerschlossenen Zonen,
fror ich mich durch die finsteren Jahre.
Zur Heimat erkor ich mir die Liebe.
Mascha Kaleko
Das Gedicht ist schön...
AntwortenLöschenKlar kann es irgendwie Schubladendenken sein, darüber hat er sich nach deiner Frage auch den Kopf zerbrochen ^^' Vielleicht das Gefühl, dass er nicht so empfindet, dass der Körper zu ihm passt? oO Ich weiß nicht, woran man das festmachen soll...
Alles Liebe dir,
Achlys