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Freitag, 20. Februar 2015

Tage.lang.

Ihr Guten da draussen und anderswo,

vielen Dank für die lieben Kommentare, Gedanken und Impulse zu meinem letzten Blogeintrag, besonders den beiden Zitaten. Es hat mich überrascht, dass einige das Gedicht von Mascha Kaleko beängstigend und einengend gelesen haben (wobei mir wiederum der Gedanke von Elena gut gefällt, dass mit "ein Mensch" auf sich selbst referiert wird).

Hm, sind wir nicht alle irgendwo von Menschen um uns herum abhängig? Finanziell, emotional .... dazu fällt mir dieses Zitat ein:


Kennen Sie diesen Satz: Kein Mensch ist eine Insel? Ich verrate Ihnen etwas: Es gibt manche Menschen, die sind eine Insel. Sie schwimmen irgendwo in einem der großen Weltmeere, völlig unbehelligt, ja, ohne dass auch nur irgendjemand von ihnen überhaupt Notiz genommen hätte. Weil sie schlicht unwichtig sind. Und dann, keiner weiß wieso und weshalb, tauchen sie mit einem Mal auf dem Radar einer der Supermächte auf und irgendjemand, der dort das Sagen hat, schlägt vor, ausgerechnet auf dieser Insel eine Versuchsreihe von, sagen wir, atomaren Sprengköpfen zu starten. Und ist das erst einmal ins Rollen gebracht, gibt es kein Halten mehr und alle machen sich auf. Und sie verlassen die Insel erst dann wieder, wenn es dort nichts, absolut nichts als verbrannte Erde mehr gibt.“ 


Bin gespannt zu euren Gedanken dazu! 
Ansonsten habe ich gerade sehr herausfordernde Tage. Ich habe lange überlegt, ob ich darüber bloggen soll - oder ob es mir zu persönlich ist. Vielleicht lösche ich also hinterher wieder Worte.
Ich bin erkältet und habe meine Tage. Mein Körper ist also gerade ... anders, als ich ihn gerne hätte. Ich fühle mich massiger, brüstiger, bauchiger, schenkeliger als sonst und dazu geschwächt und erschöpft. Immerhin musste ich nicht arbeiten. Was ich aber schmerzlich erlebt habe: Ich bin noch lange nicht so gefestigt, wie ich es gerne wäre. Das Recoverybild.
Ihr erinnert euch.

Alles Gute! 
 

4 Kommentare:

  1. Ich weiß nicht so recht was ich darauf antworten soll. Ein Stück weit entscheidet man sich schon für die ES. Aber ich weiß ganz genau worauf ich mich einlasse. Bin ja schon seit 7 Jahren ES.

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  2. Hallo Nina,
    als du das erste mal kommentiert hast hattest du noch keinen Blog und ich schaue nicht so oft bei den Profilen ob sich das geändert hat.

    Du könntest dich auch umbenennen wenn du lieber so heißen möchtest.

    Alles Liebe dir
    Lovely

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  3. Liebe Anima,
    das Zitat meine ich irgendwoher zu kennen - magst du verraten, woher es stammt?

    Um die Bücher von Lilly Lindner habe ich mich bisher immer gedrückt. Viele finden sie wohl ganz toll, aber aus irgendeinem Grund ist mir die Frau unsympathisch. Vielleicht, weil ich den Gedanken merkwürdig finde, aus einer derartigen Lebensgeschichte Kapital zu schlagen.
    "Unrape me" klingt für mich wie eine Bitte, ein Flehen, eine Verantwortungszuschiebung an den Zerstörer der Vergangenheit für die hoffentlich heile Zukunft. Etwas, was für mich persönlich einfach nicht stimmig ist. Natürlich wünsche ich mir manchmal, mein Leben sei anders verlaufen, aber wie du schreibst: Man kann nichts ungeschehen machen. Und meine Zukunft möchte ich selbst bestimmen - das bedeutet, mich nicht wie Dornröschen auf einen ominösen Helden verlassen, der mit dem Kuss dann bitteschön alles wieder ins Lot bringt, sondern ich möchte gerne mein Schicksal selbst in die Hand nehmen. Klingt das blöd? Ich weiß es nicht.

    Auweh, du bist ja gerade ganz schön am Kämpfen. Einerseits tut mir das natürlich Leid, andererseits kannst du sehr, sehr stolz darauf sein, DASS du kämpfst. Dass du dich traust, trotz der momentanen Situation den neuen Weg zu gehen und dich nicht auf alte, vertraute und vermeintlich sichere Pfade locken zu lassen. Du hast Hüther erwähnt - auch ich schätze ihn und seine Ansichten sehr. Es ist wichtig, dass du jetzt standhaft bleibst, davon bin ich überzeugt! Gibt es denn etwas, was dir gerade helfen könnte? Vielleicht, das Essen für den nächsten Tag zu planen, solange, bis es dir wieder besser geht und du dich stabiler fühlst? In Gesellschaft essen, ist das möglich? Und gegen das miese Körpergefühl einen ganz bewussten Spaziergang mit dem Hund draußen machen, dir ein Bad gönnen oder eine Körperpflegeeinheit? Nur Ideen...
    Ich drücke dich, Anna.

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  4. Liebe Anima,

    auch ich habe, allerdings nur Teile, von diesem Zitat schon mal gelesen.... allerdings war mir das Ende unbekannt. Ich fühle mich seit einem Tag X wie nach dem atomaren Schlag - mit dem Unterschied, dass die Insel - Franzi einen Aufbauer gefunden hat. Der muss zwar mit den selbstzerstörischen Erdbeben der Insel auch noch leben, aber es geht voran.

    Viele unter uns können sicher so einen Punkt ausmachen in ihrem Leben.

    Hoffe du kannst dein Wochenende genießen.

    Liebe Grüße

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